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Volleyball

Sexismus

Wir machen dein Team stark gegen Hass und Ausgrenzung, indem wir ein volleyballdidaktisch hochwertiges Training mit Methoden der politischen Bildung verbinden. Dadurch ermöglichen wir eine niedrigschwellige Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragen im Rahmen des regulären Vereinstrainings – ohne extra Zeitaufwand und ohne Einbußen der Trainingsqualität. Die 90-minütige Trainingseinheit besteht aus vier Übungen, in denen jeweils sowohl volleyballerische Fähigkeiten trainiert als auch Inhalte zum Thema Sexismus vermittelt werden.  Dabei findet dein Team eigene Zugänge zum Thema Sexismus, setzt sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen auseinander und erhält ein tiefergreifendes Verständnis dafür. Anschließend erarbeitet ihr euch eure eigenen Handlungsoptionen für den Umgang mit Sexismus im Volleyball.

  • Was ist Sexismus?

    Sexismus ist eine Diskriminierungsform, durch die Menschen aufgrund ihres

    (zugeschriebenen) Geschlechts benachteiligt, ausgeschlossen, abgewertet oder unterdrückt

    werden. Sexismus richtet sich primär gegen Frauen und Mädchen, aber auch gegen

    Personen, die sich nicht heteronormativen, zweigeschlechtlichen Vorstellungen von

    Geschlecht zuordnen lassen.


    Wie zeigt sich Sexismus?

    Sexismus zeigt sich in verschiedenen Formen, etwa durch geschlechtsspezifische Stereotype,

    ungleiche Behandlung in Beruf und Gesellschaft oder durch sexualisierte Gewalt. Er kann auf

    individueller Ebene (z. B. Beleidigungen) sowie auf struktureller Ebene (z. B. gesetzliche

    Ungleichbehandlung) auftreten. Während Männer häufig von sexistischen Strukturen

    profitieren, schränkt Sexismus die persönliche und berufliche Entfaltung von Betroffenen

    ein, bspw. weil sie ihre Fähigkeiten gegen Vorurteile beweisen müssen oder sie nicht ernst

    genommen werden.


    Sexismus im Sport

    Im Sport zeigt sich Sexismus in der Grundannahme, dass Männer anderen Geschlechtern

    sowohl mental als auch körperlich überlegen seien. So wird Männern z. B. zugeschrieben

    grundsätzlich (mental) stärker, ehrgeiziger und leistungsfähiger zu sein als Frauen. Zudem

    wird Sexismus in abwertenden Äußerungen über Frauen(körper), durch eine

    Marginalisierung in der journalistischen Berichterstattung über Frauen, signifikant geringere

    Gehälter und Preisgelder für Frauen gegenüber Männern oder durch sexistische Regeln (z. B.

    Kleidungsvorschriften) sichtbar.

    Der erste Schritt der Bekämpfung von Sexismus ist, sich Wissen über die

    Diskriminierungsform und ihre gesellschaftliche Verankerung anzueignen.


    Weiterführende Informationen und Initiativen:

Abkürzungen

Da wir stets männliche, weibliche und diverse Personen mitdenken wollen, verwenden wir bewusst eine geschlechtersensible Sprache unter Verwendung des Gendersternchens (*). Im Sinne der besseren Lesbarkeit verwenden wir folgende Abkürzungen:


SP = Spieler*in(nen)

TR = Trainer*in(nen)

Schiri = Schiedsrichter*in

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